Freitag, 15. Mai 2009

Grabbelige Angelegenheit^^

Heute starteten wir ziemlich spät in den Tag.
Wir Frühstückten das erste Mal seit dem ich mit Oli unterwegs bin. Es gab zwei Toast with Jam (Marmelade), dazu einen Tee und Saft. Wir packten unsere Sachen zusammen, wo Oli vor allem bei seinem Handtuch die erste grabbelige Begegnung mit einer Echse machte, welche ca. 20 cm lang war.
Wir suchten im Internet noch schnell die "Wild Waterrafting" Bilder von der ersten Tour raus und packten unsere Sachen. Wir bezahlten noch unsere Rechnung und verabschiedetn uns herzlichst von Roger, welcher der Besitzer des Hostels war und immer den ein oder anderen guten Tipp für uns hatte.
Wir nahmen den Bus 12 Uhr. Es war wieder gemischtes Wetter, mal wahnsinnig prasselnde Sonne bzw. strömender Regen. Ich hatte natürlich wieder das Glück den einzigen Platzim Bus zu erwischen wo es reintropfte.^^
Die Fahrt schliefen wir fast nur, hörten Musik oder starten aus dem Fenster, wo man die "Autobahn" entlangfuhren. Was sehr auffällig war, das sogar nähe Sukhothai es geteerte Straßen gibt.
Wir kamen 17.45 Ur dann endlcih in Sukhothai an, wo schon ein sehr netter Kerl auf uns zu kam, welcher sogar mit uns deutsch redete. Er erzählte uns von einem wenige Monate alten Hostel, wo er arbeitete. Das war ein Glücksgriff, da wir ja eh auf der Suche nach einem waren. So kamen wir an unser billiges und auch super schönes Hostel.
Kaum im Zimmer riefen wir Dittmar an und gratulierten ihn zu seinem besonderen Tag! Seinem Geburtstag, also auch hier noch mal alles Liebe und Gute von uns.
Oli und ich erinnerten uns an den gestrigen Tag und unseren speziellen Einkauf.
Wir hatten auch beide Appetit, so holten wir unsere Heuschrecken und Maden aus der Tasche und machten uns einen Spaß und aßen diese. Man muss sagen, sie sind sehr würzig, knackig und schmecken allgemein nach Chips. Sehr grabblige Erfahrung! die Tierchen leben zwar nicht mehr, dennoch ist es im Mund ein sehr ungewöhnliches Gefühl.
Am Abend unterhielten wir uns noch mit zwei Amerikanern Audrie und James. Beide sind hauptberuflich Balletttänzer. Wir fuhren dann spontan mit zu einer Party zu ehren des Abschlusses einer Mönchausbildung eines Thailänders.
Wir bekamen ein großes Essen aufgetischt und tranken jede Menge Thaikorn mit Cola.
Dannach ging es weiter in eine andere Bar. Es wurde weiter getrunken und getanzt. Wir hatten viel Spaß. Oli unterhielt sich noch mit drei deutschen Mädels, welche gerade mit ihrem Bachelorstudium fertig geworden sind.
Um Mitternacht ging die Musik aus und gegen 1 Uhr fuhren wir zurück zum Hostel. Eigentlich wollten wir noch in eine Discothek, doch wir unterhielten uns noch im Hostel und machten Späße und suchten dann auch bald das Bettchen auf.
Im Bett angekommen machten wir uns große Sorgen um Oli`s Wohlergehen. Denn Audrie und ich stellten schon sehr früh fest, dass die zwei Thailänder und Joe der Franzose, eine schwule Seite hatten und doch Interesse an meinem Bruder zeigten, bzw. vorallem einer.^^
So schliefen wir mal wieder mit einer Folge Scrubs gemütlich ein.



Hier auch ein Video dazu, es gibt auch eines von Vivi, welches aber deutlich länger ist, aber auch lustiger, aber naja das wollte ich jetzt nicht ewig uploaden.

http://www.youtube.com/watch?v=gDALPlju9Tk

Donnerstag, 14. Mai 2009

Chiang Mai Allround Tour

Heute ging es für uns nochmal so ziemlich in das selbe Gebiet wie gestern.
Wir buchten eine Allround Tour, welche uns verschiedene Dinge bot.
Es gab 3 Auswahlen mit kleinen spezifischen Veränderungen, welche aber alle relativ unwesentlich waren, war es nur 1 Dorf von den ehemaligen eingeborenen aus Burma anstelle von 4 dafür aber eine Elefantenshow, etc.
Wir wurden wieder 8 Uhr abgeholt, was diesmal nicht zu zeitig war, da das aufstehen leichter viel.
Danach sammelten wir den Rest der Gruppe ein, welches ein 32-jähriger Italiener war, welcher mal so garnicht italienisch aussah.
Unser erstes Ziel war eine Orchideenfarm, Vivi begeisterte sich, wie so ziemlich jede Frau für die schöne Blütenpracht, welche uns in allen möglichen Farben entgegenstrahlte, mit ihrem Auge fürs Detail, inspizierte sie auch die freihängenden Wurzeln.
Ich war dagegen kurz angetan und nach 1er Minute relativ gelangweilt, schleichte mit umher, hatten es ja bezahlt und versuchte wie Pacman die Blüten zu verspeisen, am liebsten hätte ich sie wie das Krümelmonster alle alle aufgegessen. xD
(Siehe Bild)
Danach ging es ins Nature-Eco-Tribe-Dorf, wo wir verschiedene Naturstämme Burmas begutachten konnten, welche sehr touristisches Zeug produzierte.
Aber die eigentliche Attraktion, waren die Long Necks und die Big Ears.
Jedoch haben wir nur die Long Necks zu Gesicht bekommen, die Big Ears haben uns sicher von weitem kommen hören und sind schnell verschwunden.^^
Als 3 Station, war ein 1stündiger Elefantenritt geplant, währenddessen mussten wir auch unsere Regencapes benutzen, nicht nur das es heute morgen bis kurz vor Abfahrt geregnet hatte, nein, es fing schon wieder an.
Wir saßen dann gemeinsam auf einem Sitz auf dem Rücken des Elefanten, während der Elefantenrittmeister, lustig auf dem Kopf umherturnte und so versuchte den Elefanten in Gang zu bringen.
Als wir dann das Getriebe, dieses Tieres, mit unseren Bananen ölten, fing er auch langsam an sich in Bewegung zu setzen, auch wenn er sicherlich seinen Rüssel noch 100x nach hinten wandern lassen wollte um nochmal 2-4 Bananen zu bekommen.
Der Ritt, war sehr gemütlich und die Elefanten, hielten häufig, um sich am Bambus zu bedienen, sich an der Wand zu schaben, oder wie einfach ihren dreckigen Rüssel zu reichen.^^
Allgemein, wurde mir sehr unwohl als der Elefant den Hügel hinanschritt und doch immer weiter nach links, Richtung gefühlte 50m Abgrund lief (es waren sicher nur 20-30m) oder auch einfach nur eine ziemliche Schräglage nach hinten hatte, so das wir uns schon in einem A3 Brief nach Hause gesendet sahen.

Nach einer kurzen Stärkung, ging es dann zu einem Wasserfall.
1h über Steine, nasse Steine, leicht glitschigem Schlamm und andere Gefahren.
Den Hingweg meisterten wir alle mit Bravour.
Auf dem Rückweg setze ich dann noch dank der glitschigen Steine bei einer der vielen Flußüberquerungen meine beiden Schuhe unter Wasser.
Als wir dann zum Rafting gingen, erfuhr ich auch, dass Vivi, welche todesmutig wie sie ist, das ganze mit Flipflops bewältigte und dabei eigentlich nicht offensichtlich zu Schaden kam, sich doch beim Foto ohne Flipflops am Fuß verletzte.
Liebe Mutti, halbs so wild, bis sie heiratet ist es verheilt.
P.S. Vivi sagt sie heiratet nie.^^

Beim Rafting, gab es heute mehr Wasser und das Boot, bot auch vorne kein Seil zum festhalen, so war es um einiges spannender, auch wenn der harte Part nicht dabei war (es war der selbe Fluß halt nur ab der Hälfte).
Dafür durften wir nach 1h wilderem Wasserrafting, auf Bamboorafting umsteigen.
Dabei wurden wir ganz allein auf uns gestellt.
Wir hatten 2 superstarke Männer zu Verfügung und eine Vivi, welche ihre Füße nicht immer auf den Bambus stellen wollte, sondern sie zwischen den verschiedenen Stangen platzierte, was dann häufiger zu einem unspontanen Wechsel aus dem Stand auf den Hosenboden führte.
Wir gingen davon aus, dass der Italiener dies dank Gondeln kann, aber naja er machte dies auch zum ersten Mal.
Aber alles kein Problem, nach 15 Minuten kamen wir an unserem Dock an.
Wir waren bereits fast auf dem Trockenen, als wir nochmal aufs Floß mussten, um ein Foto machen zu lassen.
Da wir da aber alle in der Mitte standen, spielten wir gleichzeitig Jesus, da das Bambusfloß, so fast auf den Grund sank, bis wir uns verteilt hatten.
Auf dem Rückweg hieften wir mit ca. 15 anderen Leuten noch fix ein Auto aus dem Straßengraben, welches dort alleine nicht mehr raus kam und kamen dann wohlbehütet im Hostel an.
Danach ging es noch was Essen und auf den Markt.
Wo ich mir noch ein Portmonee kaufte und Vivi ihr neues kleines Haustier, was sie sich schon länger anschaffen wollte.
Eine Uhr hatte ich mir heute auch gekauft, dies aber lieber in Deutschlands Internet, da meine Lieblingsshoppingseite diese heute offerierte, auch wenn ich ähnliches hier für 1/15 des Preises hätte haben können, aber es gibt Dinge, die kauft ich mir nicht gefakt.
Danach kauften wir noch ein ganz spezielles Frühstück für morgen früh.
Aber dazu gibt es morgen mehr.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Dschungelabenteuer mit ATV und Boot

Heute ging es vergleichsweise verdammt früh raus, 7:30 Uhr klingelte der Wecker und man hüpfte nochmal fix unter die Dusche, denn in 1h sollte schon der Abholservice für unsere heutige Tagestour kommen. Kurz nach 8 waren sie schon da, so das man sich dann einwenig beeilen musste.
Erstmal sammelten wir noch 2 Dänen ein, welche heute die einzigen waren, welche die Tour mit uns machten, sollte auch reichen, es waren noch 3 - 4 thailändische Assistenten dabei.
Allgemein ist es sehr schön, dass man nicht immer riesige Gruppen mit 15 Leuten hat, wo sich um jeden gekümmert werden musste.
Es war auf jedenfall alles sehr nett, wir kamen nach 1,5h an unserem Ziel an, machten uns mit den Quads vertraut. Vivi und ich bekamen dann das Große, da wir ja zu 2. eines nehmen wollten.
Dann führen wir erst nochmal 2 kleine Übungsrunden und ca. 3km Straße, nach diesem Abschnitt, wurde es dann eher eine Art Piste, welche dann in Dschungel überging, wo man dann auch mal in 30° Schräglage wo langfahren musste.
Ich gewöhnte mich auch schnell daran, das ich zu Vivi's wohl, den Kuhdung, lieber nicht mit dem Reifen treffen sollte, da sie beim ersten mal durch weniger Schutz 2-3 kleine Spritzer abbekam, beim Schlamm passierte, dies auch.
Naja beim 2. mal nahm sie es dann mit Humor auch wenn ich diesen überhaupt nicht gesehen hatte, naja waren auch wie gesagt unwesentlich wenige Spritzer.

Allgemein, gewöhnt man sich nach ner Weile dran und weiß, wann man wie gegen zu lenken hat, auch wenn ich uns einmal fast im Graben versenkt hätte, weils Anfangs doch noch gewöhnungsbedürftig war, ist halt kein Vergleich zum Burnouts fahren auf ner australischen Farm.^^
Die Dänin, ist auch beim ersten mal anhalten, ihrem Freund ins Quad gefahren, aber halb so wild.
Aber war alles gut gegangen, da ich wie beim Motorrad, so bald ich unsicher werde, dann mich doch lieber auf die Bremsen konzentriere.
Allgemein, gab es viel zu sehen, kleine Dörfer, dichte Dschungel, weitläufige Berglandschafte, Elefanten und andere Touris auf langweiligen Ochsenkarren, was aber auch mal lustig ist.
Danach gab es dann kurz Mittagessen, welches sehr lecker war und wo wir auch mal mit dem dänischen Paarchen ins Gespräch kamen und darauf mit einem ziemlich klapprigen Jeep zum Rafting gefahren wurden.
Dort gab es erstmal eine Einweisung, welche Anhand der Kommandos (damit alles funktioniert, muss man halt auf die Kommandos des Kaptain hören) schon meiner Meinung nach einen leicht militärischen Touch hatte, aber wir schlugen uns alle 4 gut und dann ging es auch schon zum Wildwasserrafting.
Da gerade keine Regensaison ist, war der Wasserstand nicht so hoch.
Deswegen war der Anfang doch sehr gemütlich.
Es wurde dann etwas wilder und fünf 0,5m Wasserfälle waren auch dabei, wo man sich dann immer etwas mehr festhalten musste.
Allgemein muss ich aber sagen, das man sich mehr erwartet, alles in allem, war es aber eine sehr coole Erfahrung, besonders den Akzent des lustigen Steuermanns Bobby fand ich genial.
Er fragte uns auch ob wir schwimmen können und als alle dies mit "ja" bestätigten, kenterte er im ungefährlichen Gewässer spontan das Boot, dies taten wir noch zwei mal, einmal durften wir bei einer kurzen Badepause auch selbst mal in so einen Wildwasserbereichende reinspringen.
Alle waren etwas zögerlich, da man doch befürchtet auf Steine zu springen, aber allgemein hat es dann bei uns beiden und dem Dänen ohne Verletzung geklappt.
Am Ende lies er uns noch alle an einer Seite des Bootes platz nehmen, zog mit einer Leine die andere Seite im 70° Winkel nach oben und dann paddelten ich und der Däne in entgegengesetzte Richtungen um das Boot schnell auf der Stelle im Kreis zu drehen, bevor Bobby es wieder kentern lies.
Er bot uns auch an mal als Steuermann zu arbeiten. Vivi nahm als erste herzlich an, manövrierte uns zielsicher auf den ein oder anderen Stein, aber auch genauso zielsicher zwischen anderen hindurch, das selbe passierte dann auch dem Dänen, welcher das Angebot auch annahm.
Als wir dann sicher wieder gelandet sind, trugen wir das Boot noch zum Auto und dann hieß es umziehen, in den Van und wieder 1,5h nach Hause fahren lassen und währenddessen von der vielen frischen Luft und der vielen Bewegung schlafen.^^

Allgemein muss ich sagen, dass wir mit der Fahrer + Beifahrerwahl, genau die richtige Wahl getroffen haben, so das auch ein paar Fotos entstanden sind.
Das Wildwasserrafting, hat uns beiden auch sehr gut gefallen und ich muss von mir aus sagen, wenn es eine Teamsportart gibt, dann ist es diese, wer nicht aufpasst, fällt aus dem Boot oder bringt es vielleicht zum kentern (heute ja nicht unfreiwillig passiert) und beim paddeln muss man auch einen gemeinsamen Rhytmus finden, da man sonst mehr Kraft braucht, da der Steuermann, ständig ausgleichen muss.
Bilder wurden auch von der Organisation gemacht, jedoch, dauert dies sicher noch 1-2 Tage so gibt es vielleicht etwa später einfach mal an einer anderen Diashow hintendran noch ein paar Bilder vom Rafting etc.

Dienstag, 12. Mai 2009

In Teufels...Thailandsküche

Auf dem Weg von Bangkok nach Chiang Mai sollte eine 12 stündige Nachtzugfahrt uns sicher dort hin bringen. Wir amüsierten uns köstlich im Zug. Alleine die Toilette sorgte für genügend Gesprächstoff.^^ Wenn man die Tür öffnete war die Toilette der wärmste Ort im Zug, unhygienisch, aber zur Not geht ja alles. Der Clou lag darin, das die Schienen deine Not vorallem abbekamen.
An sich war es nur für mich eine Horrornacht, denn ich hatte Gefühlte 0°C oben in meiner Bettklappe und überlegte nur was ich als nächstes anziehen sollte, denn warme Gedanken genügten nicht.
Nach ca. 13 Stunden kamen wir in Chiang Mai an, wo uns Taxifahrer und vorallem ein angenehmes warmes Klima entgegenkamen.
Wir führen zu unserem Hostel "Parami Guest House". Es ist hier wunderschön, ganz anders als in Bangkok. Wir besitzen eigene Dusche und WC. Ein Zimmer mit zwei Fenstern und alle sind echt feundlich. Wir wurden gleich mit Tourangeboten versorgt und haben noch einiges die Tage hier in Chiang Mai vor. Aber wir wollen nicht zu viel verraten, außer das ich ganz schön an meine Grenze gehe. Oli bestimmt auch .^^
Heute haben wir noch etwas im Hostel gechillt und ich habe noch etwas die Straße erkundet. Denn es sollte schon 17 Uhr zum thailändischen Kochen gehen.
Unsere Gruppe bestand aus 5 Leuten und einer sehr netten Kochkursleiterin. Wir speisten Frühlingsrollen, welche wir selbst fertigten und leckere Glasnudeln mit Chicken. Dazu wurden uns tropische Früchte gereicht. Es war echt verdammt lecker.
Wobei ich schon dannach echt satt war.
Danach kochten wir noch Suppe und CurryChicken... so verdammt gut. Wir erhielten alle ein Kochbuchheft, wo wir alles nachkochen können.
So liesen wir den Abend noch in diesem geilen Hostel ausklingen und spielen mit dem Gedanken den Nachtbazaar unsicher zu machen.

Vivi^^

Montag, 11. Mai 2009

Stadttour mit Hindernissen




Heute ging es dann in die Stadt, nach dem morgendlichen auschecken, ging es zum Stadtkern um die verschiedenen Tempel anzusehen.
Wir wollten per Taxi zum Tempel of the dawn fahren aber, wurden dann zum Grand Palais, also 1km noerdlich auf der anderen Flusseite gekarrt.
Dort stiegen wir dann aus und wurden gleich von freundlichen Maennern begruesst, welche uns ein Tuktuk anboten, welches uns von 1 zur anderen Attraktion fuer 10 (x2 wegen 2 Personen) Baht fahren sollte.
Wir freuten uns ueber diese guenstige Sightseeingtour und stiegen ein.
Als erstes ging es zu einer 40m hohen Buddah Statue, samt Tempel, wo sich auch ein einheimischer aus Chiang Mai, welcher dort zu arbeiten schien mit uns sicherlich 10 Minuten unterhielt. Wir sahen uns weiter den prunkvollen Tempel an und dann ging es zum Golden Mountain, einem sehr guten Aussichtspunkt fuer Touristen in der Stadt.
Auf dem Weg dahin, fuhren wir extra einen Umweg um bei einem Anzugsschneiderer anzuhalten, bei welchem wir doch mal reinsehen sollten.
Ich sagte ihm, dass wir dies nicht wollten und wir gingen dann rein und als uns 10x angeboten wurde uns zu setzen fuehrte ich dann eine ziemlich grobe Diskussion meiner Seits mit dem Verkaeufer und sagte ihm, das ich den billigkram mir auch in Deutschland teuer kaufen kann und ihn hier nicht will.
Danach verliesen wir das Geschaeft und es ging wirklich zum Aussichtspunkt.
Dort genossen wir das Panorama und uebersahen gekonnt alle Spendenboxen und aehnliches.
Als wir wieder unten ankamen, war unser Tuktuk-Fahrer weg, was uns sehr wunderte, da wir ihm noch 40 Baht schuldig waren, da erst am Ende bezahlt wurde.
Naja wir nahmen den naechsten und dieser zeigte uns erstmal das er einen Gutschein fuer 5l Benzin hat, wenn er uns wo absetzt, ich sagte ihm wir wollen nix kaufen und er meinte muessen wir auch nicht nur Minuten schauen, somit erwarteten wir das naechste Bekleidungsgeschaeft und hofften, dass es nicht das selbe ist wie das von vor 40 Minuten.
Wir kamen aber zu einem Juwelier, welcher sogar gerade ganz gut passte, da Vivi gern einen Ring haben wollte, welcher so aussah, wie ihr jetziger aber einen purpurnen Stein haben sollte. Vivi hatte sich schon in Deutschland vor 1 Jahr mal danach umgesehen und ja so wird der Ring nun angefertig, der Stein ist ausgesucht Amethyst (glaube mein Diablo wissen laesst nach naja maximal 2 Jahre noch, dann kann ich es auffrischen) und kostet deutlich weniger mit Anfertigung des Ringes etc. in 925er Sterlingsilber als in Deutschland.
Vivi wollte es gern als ihr Reiseandenken haben, da es sie so jeden Tag erinnern kann, wie bereits der andere Ring aus Warnemuende.
Danach ging es wirklich zu einem anderen Tempel. Nach der Besichtigung, sollte es zum schlafenden Buddah gehen, dort landeten wir 5 Minuten spaeter wieder bei einem Herren- und Damenausstatter.
Ich sagte ihm, dass ich nicht da reingehe, wir haben ihm einmal den gefallen getan, er hat 5l Sprit kassiert, das muss reichen, so brachte er uns nach einigen Widersprueche an unseren Ausgangspunkt zurueck.
Der schlafende Buddha konnte somit nicht von uns geweckt werden.
Wir liefen zur Faehre und liesen uns zum Tempel uebersetzen, was uns sage und schreibe 3 Baht pro Person gekostet hat. Am Tempel noch mal 50 Baht und dann gings in die luftigen Hoehen des Tempels, mit sehr steilen Treppen.
Auf dem Rueckweg speisten wir noch lokal und taten danach noch einwenig Geld umtauschen und ein paar andere Dinge, bis ich nun ohne Starbucks, doofes Thaiinet nehmen muss, aber Nescafe geht auch, ich hab ihn ueberprueft und er hat auch kein Wifi Internet, aber kostet auch nur 8 Prozent des Starbucks Kaffees.
Naja und in 50 Minuten faehrt auch schon der Zug nach Chiang Mai.
(Lebendigere) Bilder gibts auf Grund der Situation spaeter.
Fuer Fehler haftet die Tastatur.

Sonntag, 10. Mai 2009

Mit dem Rad durch den Monsun

Als ich heute aufwachte, wusste ich erstmal garnicht was los ist.
So ein Zimmer ohne Fenster hat schon den riesen Nachteil, das man nie weiß ob es nun 5 Uhr, 9 Uhr oder gar 13 Uhr ist.
Auf jedenfall war es kurz vor 9 da mein Wecker noch klingeln musste.
Ich weckte Vivi, begab mich in den Korridor und tada, da lachte sogar einwenig Sonne.
Also angerufen und Radtour bestellt.
12 Uhr wurden wir abgeholt und zum Hotel gebracht, von wo aus es 13 Uhr losgehen sollte. Auf dem Weg zum Hotel, bemerkte ich auch, was mir schon vorher aufgefallen war, ich hatte doch glatt, das Akku meiner Kamera vergessen, aber zum Glück hatten wir ja Vivi ihre dabei.
Nach einem kurzen Briefing, ging es bereits zur Radauswahl.
Wir nahmen beide, ein Mountainbike, da die Damenfahrräder, nicht so unser Ding sind.
Da die Strecke auch teilweise links und rechts Wasser hatte, sah ich Vivi bereits beim absteigen mit dem Rad umfallen.
Wir fuhren erst durch Chinatown, wo teilweise die Straßen maximal für 1 Rad geeignet waren und einem besser niemand entgegenkommen sollte. Auf dem Weg durch diese Straßenlabyrinth, gab es auch hier und da mal eine Kostprobe der einheimischen, wir hielten an verschiedenen Tempeln und besichtigten sie mit unseren 2 Guides und den anderen 5 Mitradlern und bekamen einige Informationen zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten, in einem Tempel durften wir uns sogar etwas wünschen.
Danach gings per Boot auf die andere Seite, welche schon wesentlich komfortablere Wege bot, welche jedoch kurze Zeit später wieder in einem Boot endeten.
Dieses kutschierte uns in einen Außenbezirk Bangkoks, wo wir durch Reis, Bananen und andere Plantagen fuhren und wieder viel zu sehen bekamen, vom einheimischen Leben.
Jedoch kam dann der vom Wetterbericht vorhergesagte Regen, welcher sich als Monsun bezeichnen lässt. Wir standen kurz unter und beobachteten verschiedene Frösche aus ihren verstecken kommen, versuchen Kakerlaken, halb so groß wie sie selbst zu verspeisen und Geckos, die Wände runterkrabbeln und dann an nassen Wandbereichen abrutschen und runter fallen.
Für mich war sofort klar, der Regen wird nicht so schnell aufhören, kannte es ja von Indonesien.
So machten wir nach 20 Minuten Pause, als es leichter zu werden schien, weiter.
Kurze Zeit später, waren wir auch schon beim Hauptgang, wir wurden zwischendrinne immer mal mit verschiedenen Dingen gespeist, wie auch Bananen, wo scheinbar kein Hauch Genmanipulation dran war. Was man schon an der Form erkannte, solche Bananen, hatte ich das letzte mal als Futter für Affen gekauft.
Der Hauptgang, war mehr als ausreichend und wohlschmeckend, danach gings zurück zum Boot, auf dem Rückweg, wurde uns gesagt, das wir nun mit Glück gesegnet sind, da wir einen Waran gesehen haben, sogar 2, welche am Ufer entlang wanderten. Diese fressen die im Wasser lebenden Katzenfische, welche wiederrum Katzen fressen, die Fische durften wir dann auch weniger fleischbehaftet mit Brot füttern, wo sich ca. 50 auf einmal um 1 Batzen Brot stritten.
Wir landeten mit dem Boot sicher in Chinatown und waren 15 Minuten später auch wieder in der Tiefgarage wo alles begann.
Allgemein, war es trotz Monsunregens, meinem Ohrwurm des tpyischen chinesischen Singsangs dieses ding ding ding - ding ding ding - ding ding ding ding ding ding ding und Vivi ihrem Singsang von Tokio Hotel mit ihrem riesen Hit "Durch den Monsun" mitsamt Bill Kaulitz Haluzination^^ (Ja sie liebt ihn, wie Millionen anderer Mädels^^)^^ ein sehr schönes Erlebnis und echt Sehenswert.

Dank vieler anderer Berichte, ist Kambodscha erstmal gestrichen, vorerst, da wir gerade nicht so viel Lust haben auf 465km Fahrt in ca. 12h, welche in Wirklichkeit 18-22h sind und mit Bus aus dem Schlamm schieben enden kann.
Aber um nicht stehen zu bleiben, geht es morgen Abend per Nachtzug mit Betten nach Chiang Mai. Aber erst Gegen 19 Uhr Abends, so können wir uns auch mal die Tempel bei Tag und von nahem ansehen morgen.

Weiterhin gab es heute wiedermal eine Überraschung im Emaileingang.
Eine spontane Einladung 2er Couchsurfer auf eine schöne tropische Insel, welche wir sicher annehmen werden, da sie mehr als perfekt ins Programm passt.

Zu 2. in Bangkok

So nach etwas über 3 Monaten alleinigem Reisen etc. gibt es auch wieder einen permanenten Reisepartner.
Wie angekündigt hat es meine Schwester heute 13:30 Uhr auch nach Bangkok geschafft.

Ich habe heute früh erst einmal gefrühstückt etc. und dann ging es schon 3h eher auf zum Flughafen, nach 30 Minuten verzweifelten Shuttlebus gesuche, welchen ich auf einer Hostelkarte gesehen habe, half mir eine Frau und meinte es gibt nur den normalen Bus und der fährt auch nur ganz früh und abends.
So brachte sie mich 10 Minuten bis zur E-Bahn und kaufte mit mir ein Ticket etc. und sagte was ich sonst noch machen muss.
Also sehr hilfsbereit.
Auf dem Weg dorthin traf ich im Zug noch 3 Mädels, welche über Germany sprachen, als wir an der Endstelle die Treppe runtergingen, sprachen sie über... ach quatsch von mir, wie sollte man auch über mich reden können.^^
Sie glaubten ich wäre auch deutsch und das bestätigte ich Ihnen und fand heraus, dass eine von ihnen aus München kam, sie waren der Meinung ich sehe wesentlich älter aus als 19 aber ich war auch sehr überrascht als ich hörte, das die gute erst 18 sei, ich hätte spontan auf 22 getippt. Sie lebte seit 4 Jahren hier, da ihre Eltern für Siemens in Bangkok arbeiten, macht sich aber auch in 3 Wochen zurück.
So ne kleine Anektote aus dem Alltagsleben hier.

Naja ich kam dann 12:34 Uhr am Flughafenterminal an und bekam nen halben Herzschlag als ich sah der Flieger sei bereits seit 5 Minuten gelandet.
Aber die Kontrollen etc. dauern ca. 1h so blieb mir noch einwenig Zeit.
Ich wartete zwischen den ganzen Schildhaltern und schaute, dann einmal um die Ecke und erkannte Vivi schon vom weiten.^^

Danach gings mit Bus und Zug zurück zum Hostel, Doppelzimmer mit Hochbett (kostet 6 Euro pro Nacht für beide. Wir tauschten Geld um, aßen ein Eis und relaxxten 1h in den Hängematten.
Danach ging es zur bereits von mir gebuchten und bezahlten Flussrundfahrt.
19 Uhr ging es los.
Für 25 Euro p.P. Gab es als Vorspeise Frühlingsrollen und eine Suppe, als Hauptspeise, Seafoodbasket mit riesen Garnelen, einem super Fischsteak, Muscheln, etc. so wie Thaifood mit allem möglichen, Chickenpastete in Bananenblättern, Chickencurry, etc. Hab halt nicht 2 mal das selbe genommen so konnte man alles mal testen.
Als Nachspeise gab es dann noch Süße Früchte und Tee oder Kaffee.
Untermahlt wurde alles während der Speisung mit thailändischer Musik, welche von einer Spielerin auf einer komischen Art Holzklimmperkasten den man mit 2 Holzstöckchen ähnlichen Fühlerschlägern benutzt um zu musizieren.
Getränke gab es auch zu touristische Preisen, weswegen wir über das wiederfüllen des Gratiswassers glücklich waren.
Das billigste, was nicht Cola, Fanta, Sprite war kostete 3 Euro.
Als alle mit Essen fertig waren kamen wir auch an den am wassergebauten Tempeln vorbei, welche Abends spektakulär aussahen, da sie sehr schön beleuchtet waren.
Währenddessen gab es auch eine Show thailändischen Tanzes, welche fast 45 Minuten dauerte.
Nach 2h mussten wir das Boot leider wieder verlassen.
Aber allgemein hat es uns beiden wunderbar gefallen.
Empfehlenswert ist es sehr.



Man wollte mir erst ein moderneres, westlicheres Boot anbieten, anstatt, dem was ich ausgesucht hatte, da sollte es auch westliches Essen geben.
Achja und mehr als doppelt so viele Passagiere, westliche Musik und kein traditionellen Tanz.
Das klingt doch super, genau das was man Zuhause auch machen kann... manchmal kann man Tourismus auch übertreiben.
Morgen gehts vielleicht einwenig durch die City, auch mal wieder per Tour, da diese sehr interessant aussah und mit einem Fortbewegungsmittel, welches ich seit über 10 Monaten nicht benutzt habe.^^
Allgemein muss man aber erstmal sehen wie das Wetter mitspielt, es Donnert und regnet seit ca. 1h und das soll sich nicht ändern.
Weiterhin ca. 37°C am Tag und ca. 30°C in der Nacht.

Bilder gibt es leider nur wenige, vielleicht folgen noch ein paar. Ich denke aber mal nicht.