Mittwoch, 13. Mai 2009

Dschungelabenteuer mit ATV und Boot

Heute ging es vergleichsweise verdammt früh raus, 7:30 Uhr klingelte der Wecker und man hüpfte nochmal fix unter die Dusche, denn in 1h sollte schon der Abholservice für unsere heutige Tagestour kommen. Kurz nach 8 waren sie schon da, so das man sich dann einwenig beeilen musste.
Erstmal sammelten wir noch 2 Dänen ein, welche heute die einzigen waren, welche die Tour mit uns machten, sollte auch reichen, es waren noch 3 - 4 thailändische Assistenten dabei.
Allgemein ist es sehr schön, dass man nicht immer riesige Gruppen mit 15 Leuten hat, wo sich um jeden gekümmert werden musste.
Es war auf jedenfall alles sehr nett, wir kamen nach 1,5h an unserem Ziel an, machten uns mit den Quads vertraut. Vivi und ich bekamen dann das Große, da wir ja zu 2. eines nehmen wollten.
Dann führen wir erst nochmal 2 kleine Übungsrunden und ca. 3km Straße, nach diesem Abschnitt, wurde es dann eher eine Art Piste, welche dann in Dschungel überging, wo man dann auch mal in 30° Schräglage wo langfahren musste.
Ich gewöhnte mich auch schnell daran, das ich zu Vivi's wohl, den Kuhdung, lieber nicht mit dem Reifen treffen sollte, da sie beim ersten mal durch weniger Schutz 2-3 kleine Spritzer abbekam, beim Schlamm passierte, dies auch.
Naja beim 2. mal nahm sie es dann mit Humor auch wenn ich diesen überhaupt nicht gesehen hatte, naja waren auch wie gesagt unwesentlich wenige Spritzer.

Allgemein, gewöhnt man sich nach ner Weile dran und weiß, wann man wie gegen zu lenken hat, auch wenn ich uns einmal fast im Graben versenkt hätte, weils Anfangs doch noch gewöhnungsbedürftig war, ist halt kein Vergleich zum Burnouts fahren auf ner australischen Farm.^^
Die Dänin, ist auch beim ersten mal anhalten, ihrem Freund ins Quad gefahren, aber halb so wild.
Aber war alles gut gegangen, da ich wie beim Motorrad, so bald ich unsicher werde, dann mich doch lieber auf die Bremsen konzentriere.
Allgemein, gab es viel zu sehen, kleine Dörfer, dichte Dschungel, weitläufige Berglandschafte, Elefanten und andere Touris auf langweiligen Ochsenkarren, was aber auch mal lustig ist.
Danach gab es dann kurz Mittagessen, welches sehr lecker war und wo wir auch mal mit dem dänischen Paarchen ins Gespräch kamen und darauf mit einem ziemlich klapprigen Jeep zum Rafting gefahren wurden.
Dort gab es erstmal eine Einweisung, welche Anhand der Kommandos (damit alles funktioniert, muss man halt auf die Kommandos des Kaptain hören) schon meiner Meinung nach einen leicht militärischen Touch hatte, aber wir schlugen uns alle 4 gut und dann ging es auch schon zum Wildwasserrafting.
Da gerade keine Regensaison ist, war der Wasserstand nicht so hoch.
Deswegen war der Anfang doch sehr gemütlich.
Es wurde dann etwas wilder und fünf 0,5m Wasserfälle waren auch dabei, wo man sich dann immer etwas mehr festhalten musste.
Allgemein muss ich aber sagen, das man sich mehr erwartet, alles in allem, war es aber eine sehr coole Erfahrung, besonders den Akzent des lustigen Steuermanns Bobby fand ich genial.
Er fragte uns auch ob wir schwimmen können und als alle dies mit "ja" bestätigten, kenterte er im ungefährlichen Gewässer spontan das Boot, dies taten wir noch zwei mal, einmal durften wir bei einer kurzen Badepause auch selbst mal in so einen Wildwasserbereichende reinspringen.
Alle waren etwas zögerlich, da man doch befürchtet auf Steine zu springen, aber allgemein hat es dann bei uns beiden und dem Dänen ohne Verletzung geklappt.
Am Ende lies er uns noch alle an einer Seite des Bootes platz nehmen, zog mit einer Leine die andere Seite im 70° Winkel nach oben und dann paddelten ich und der Däne in entgegengesetzte Richtungen um das Boot schnell auf der Stelle im Kreis zu drehen, bevor Bobby es wieder kentern lies.
Er bot uns auch an mal als Steuermann zu arbeiten. Vivi nahm als erste herzlich an, manövrierte uns zielsicher auf den ein oder anderen Stein, aber auch genauso zielsicher zwischen anderen hindurch, das selbe passierte dann auch dem Dänen, welcher das Angebot auch annahm.
Als wir dann sicher wieder gelandet sind, trugen wir das Boot noch zum Auto und dann hieß es umziehen, in den Van und wieder 1,5h nach Hause fahren lassen und währenddessen von der vielen frischen Luft und der vielen Bewegung schlafen.^^

Allgemein muss ich sagen, dass wir mit der Fahrer + Beifahrerwahl, genau die richtige Wahl getroffen haben, so das auch ein paar Fotos entstanden sind.
Das Wildwasserrafting, hat uns beiden auch sehr gut gefallen und ich muss von mir aus sagen, wenn es eine Teamsportart gibt, dann ist es diese, wer nicht aufpasst, fällt aus dem Boot oder bringt es vielleicht zum kentern (heute ja nicht unfreiwillig passiert) und beim paddeln muss man auch einen gemeinsamen Rhytmus finden, da man sonst mehr Kraft braucht, da der Steuermann, ständig ausgleichen muss.
Bilder wurden auch von der Organisation gemacht, jedoch, dauert dies sicher noch 1-2 Tage so gibt es vielleicht etwa später einfach mal an einer anderen Diashow hintendran noch ein paar Bilder vom Rafting etc.

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