Wir buchten eine Allround Tour, welche uns verschiedene Dinge bot.
Es gab 3 Auswahlen mit kleinen spezifischen Veränderungen, welche aber alle relativ unwesentlich waren, war es nur 1 Dorf von den ehemaligen eingeborenen aus Burma anstelle von 4 dafür aber eine Elefantenshow, etc.
Wir wurden wieder 8 Uhr abgeholt, was diesmal nicht zu zeitig war, da das aufstehen leichter viel.
Danach sammelten wir den Rest der Gruppe ein, welches ein 32-jähriger Italiener war, welcher mal so garnicht italienisch aussah.
Unser erstes Ziel war eine Orchideenfarm, Vivi begeisterte sich, wie so ziemlich jede Frau für die schöne Blütenpracht, welche uns in allen möglichen Farben entgegenstrahlte, mit ihrem Auge fürs Detail, inspizierte sie auch die freihängenden Wurzeln.
Ich war dagegen kurz angetan und nach 1er Minute relativ gelangweilt, schleichte mit umher, hatten es ja bezahlt und versuchte wie Pacman die Blüten zu verspeisen, am liebsten hätte ich sie wie das Krümelmonster alle alle aufgegessen. xD
(Siehe Bild)
Danach ging es ins Nature-Eco-Tribe-Dorf, wo wir verschiedene Naturstämme Burmas begutachten konnten, welche sehr touristisches Zeug produzierte.
Aber die eigentliche Attraktion, waren die Long Necks und die Big Ears.
Jedoch haben wir nur die Long Necks zu Gesicht bekommen, die Big Ears haben uns sicher von weitem kommen hören und sind schnell verschwunden.^^
Als 3 Station, war ein 1stündiger Elefantenritt geplant, währenddessen mussten wir auch unsere Regencapes benutzen, nicht nur das es heute morgen bis kurz vor Abfahrt geregnet hatte, nein, es fing schon wieder an.
Wir saßen dann gemeinsam auf einem Sitz auf dem Rücken des Elefanten, während der Elefantenrittmeister, lustig auf dem Kopf umherturnte und so versuchte den Elefanten in Gang zu bringen.
Als wir dann das Getriebe, dieses Tieres, mit unseren Bananen ölten, fing er auch langsam an sich in Bewegung zu setzen, auch wenn er sicherlich seinen Rüssel noch 100x nach hinten wandern lassen wollte um nochmal 2-4 Bananen zu bekommen.
Der Ritt, war sehr gemütlich und die Elefanten, hielten häufig, um sich am Bambus zu bedienen, sich an der Wand zu schaben, oder wie einfach ihren dreckigen Rüssel zu reichen.^^
Allgemein, wurde mir sehr unwohl als der Elefant den Hügel hinanschritt und doch immer weiter nach links, Richtung gefühlte 50m Abgrund lief (es waren sicher nur 20-30m) oder auch einfach nur eine ziemliche Schräglage nach hinten hatte, so das wir uns schon in einem A3 Brief nach Hause gesendet sahen.
Nach einer kurzen Stärkung, ging es dann zu einem Wasserfall.
1h über Steine, nasse Steine, leicht glitschigem Schlamm und andere Gefahren.
Den Hingweg meisterten wir alle mit Bravour.
Auf dem Rückweg setze ich dann noch dank der glitschigen Steine bei einer der vielen Flußüberquerungen meine beiden Schuhe unter Wasser.
Als wir dann zum Rafting gingen, erfuhr ich auch, dass Vivi, welche todesmutig wie sie ist, das ganze mit Flipflops bewältigte und dabei eigentlich nicht offensichtlich zu Schaden kam, sich doch beim Foto ohne Flipflops am Fuß verletzte.
Liebe Mutti, halbs so wild, bis sie heiratet ist es verheilt.
P.S. Vivi sagt sie heiratet nie.^^
Beim Rafting, gab es heute mehr Wasser und das Boot, bot auch vorne kein Seil zum festhalen, so war es um einiges spannender, auch wenn der harte Part nicht dabei war (es war der selbe Fluß halt nur ab der Hälfte).
Dafür durften wir nach 1h wilderem Wasserrafting, auf Bamboorafting umsteigen.
Dabei wurden wir ganz allein auf uns gestellt.
Wir hatten 2 superstarke Männer zu Verfügung und eine Vivi, welche ihre Füße nicht immer auf den Bambus stellen wollte, sondern sie zwischen den verschiedenen Stangen platzierte, was dann häufiger zu einem unspontanen Wechsel aus dem Stand auf den Hosenboden führte.
Wir gingen davon aus, dass der Italiener dies dank Gondeln kann, aber naja er machte dies auch zum ersten Mal.
Aber alles kein Problem, nach 15 Minuten kamen wir an unserem Dock an.
Wir waren bereits fast auf dem Trockenen, als wir nochmal aufs Floß mussten, um ein Foto machen zu lassen.
Da wir da aber alle in der Mitte standen, spielten wir gleichzeitig Jesus, da das Bambusfloß, so fast auf den Grund sank, bis wir uns verteilt hatten.
Auf dem Rückweg hieften wir mit ca. 15 anderen Leuten noch fix ein Auto aus dem Straßengraben, welches dort alleine nicht mehr raus kam und kamen dann wohlbehütet im Hostel an.
Danach ging es noch was Essen und auf den Markt.
Wo ich mir noch ein Portmonee kaufte und Vivi ihr neues kleines Haustier, was sie sich schon länger anschaffen wollte.
Eine Uhr hatte ich mir heute auch gekauft, dies aber lieber in Deutschlands Internet, da meine Lieblingsshoppingseite diese heute offerierte, auch wenn ich ähnliches hier für 1/15 des Preises hätte haben können, aber es gibt Dinge, die kauft ich mir nicht gefakt.
Danach kauften wir noch ein ganz spezielles Frühstück für morgen früh.
Aber dazu gibt es morgen mehr.
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