Ich hatte kaum ein Auge zu gemacht, da ich irgendwie dem einen besoffenen nicht über den Weg getraut habe, welcher kein Wort englisch Sprach und welchem wir seinen Platz gezeigt hatte und welcher dann nochmal wo ich kurz vorm schlafen war, den Vorhang meiner Schlafkabine einfach öffnete um mir irgend so nen Aufhängegebimsel zu geben, welches ich ihm direkt zurückgab.
Ich traute ihm halt nicht, ich dachte der sieht das sicher als Tausch um dann einfach mein Zeug zu klauen, außerdem brauch ich so nen Mist nicht wirklich.
Aber naja, wir saßen 2h auf dem Bahnhof rum, wo wir auch 2 aus unserem Kamobodianischen Hostel trafen. Wir namen die 3h Fähre nach Kho Tao, welches an der Thailändischen Ostküste liegt.
Wir hatten den selben Weg und so unterhielten wir uns einwenig und sie kamen mit zu unserem Hostel, welches uns als gut empfohlen wurde.
Es gab ein kurzes Frühstück und dann saßen wir auch zu 5., da uns noch ein Neuseeländer begleitete auf den Sitzen der Ladefläche des Pickups.
Es ging zur Ostseite der Insel, welche sehr ruhig sein sollte.
Ich rechnete mit einer asphaltierten Straße, aber keine Chance, da brauchste nen geländegängigen Wagen, nen Quad oder nen Crossbike um das zu bewältigen.
Nach 20 Minuten fahren kamen wir auch an.
Es handelte sich um ein Resort, welches fast allein in einer Bucht lag, wo es steil bergab ging, deshalb auch Rockview Resort.
Wir checkten ein und liehen uns direkt ohne Dusche (Vivi 1 Tage ohne dusche, ich Sau gleichmal 2,5 Tage, alles nur wegen einem Wecker)ein Schnorchelset.
Das Equipment gab es für ca. 1 Euro für den ganzen Tag.
Als ich die ersten Meter in meinem gehassten Element Meerwasser zurückgelegt hatte, drehte ich auch direkt um und begab mich wieder an Land.
Dort fragte ich nach einer Unterwasserkamera, sie besaßen, aber nur eine Einwegkamera für ca. 12 Euro, welche ich nicht wollte, da sie nicht digital ist und nur 23 Bilder machen konnte.
So ging ich wieder ins Wasser und suchte Vivi vergeblich, welche schon weit weggeschnorchelt war.
Ich schnorchelte weit Richtung Norden und beobachtete diese völlig neue Welt.
Es war wunderbar, die Taucherbrille hielt Augen und Nase geschützt und der Schnorchel schützte auch meinen Mund, vor dem ekligen Salzwasser.
Es gab so viel zu entdecken, der halbe Leipziger Zoo an Kleinfischen war vertreten.
Von weiß über gelb bis schwarz, jede Farbe war da, dies spiegelte sich auch in der Unterwasserfauna und den Korallen wieder. Mit langer Nase, langem Fähnchen am Kopf oder auch einfach nur einem lustigen grinsen.
Dori, Sebastian die Krabbe, etc. so viele Helden der Kindheit waren vertreten.
Nemo lies sich nicht blicken, aber dieser Clownfisch hätte auch nix zu lachen gehabt, da ich ihn sicher hätte fangen wollen.
Es gibt so viele schöne Erlebnise unter Wasser, sei es das nahe rantauchen an eine Wand und das entdecken 2er Augen vielleicht 30cm vor sich, das Surrounded werden, bei 10.000 kleinen silbernen Fischchen, das Fußabknabbern lassen von 2 kleinen fußfetischistischen Fischen auch wenn die anderen 3-4 Arten an meinen Füßen kein Interesse hatten.
1 kleinen Rochen hab ich auch gesehen, so wie auch eine gelbe Moräne.
Naja mal sehen was uns dann morgen erwartet.
Allgemein war es wunderbar, auch wenn man halt den Meeresboden dort anfasst, sich gleich die Hand einwenig verletzt und bei der 2. Runde, ging es dann auch im mir deutlich lieberen Brustschwimmzügen durch die steinge Bucht, da die Floßen nach den ersten vielleicht 2-3h schnorcheln anfingen zur reiben.
Naja wir müssen uns mal demnächst eine Unterwasserkamera besorgen, sind einwenig teurer, aber das ist es wert, auch wenn diese dann nur geliehen sind.^^
Allgemein wollte ich noch ins Internet und dann teilten die uns mit, das Internet dort sei gerade kaputt (hatte nichtmal Wifi), kurz darauf, fragten wir was das Taxi in die Stadt und zurück kostet 400 Baht (8 Euro!) für 1 Weg.
Darauf beschlossen wir einfach die nicht genutzte Nacht dort zu zahlen und uns in den mehr Touribereich zu begeben. Es ging erstmal die verdammt steilen Stufen auf, wo wir danach heilfroh waren, dass wir es nicht nochmal machen müssen. Wir liesen uns dann auf der Westseite der Insel in einem anderen Hostel nieder, was Wifi hat, welches aber irgendwie nicht mit meinem Notebook arbeiten will, so dass wir nun 50m am Strand entlanggelaufen sind um ein Cafe mit Freewifi zu nutzen.
Meine Laune stieg auch rapide.
So dann seid mal gespannt auf morgen.^^
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